Diese Richtlinien sagen in klaren Worten, was in der dcyphr.® ProjectCloud erlaubt ist und was nicht. Sie gelten für alles, was Sie einstellen: Aufgaben, Kommentare, Notizen, hochgeladene Dateien und verlinkte Adressen.
Der Grund ist einfach: Auf demselben Server arbeiten mehrere Teams. Was eines davon einstellt, kann andere treffen – rechtlich, technisch und im Ruf. Deshalb ziehen wir die Grenze lieber vorher als hinterher.
Nicht erlaubt sind Viren, Trojaner, Ransomware, Exploits, Keylogger, Krypto-Miner und alles andere, was fremde Systeme schädigt oder heimlich deren Leistung verbraucht – weder als Datei noch als Link, weder ausführbar noch in einem Archiv verpackt.
Wir weisen ausführbare Dateitypen beim Hochladen bereits ab. Das ist eine Hürde, keine Prüfung: die Verantwortung für den Inhalt bleibt bei Ihnen.
Ausnahme für Sicherheitsarbeit: Wer beruflich mit Schadcode zu tun hat – etwa in der IT-Sicherheit – braucht dafür eine ausdrückliche schriftliche Absprache mit uns und eine dafür eingerichtete Umgebung. Ohne diese Absprache gilt das Verbot ohne Ausnahme.
Pornografische Darstellungen gehören nicht in diese Anwendung. Ohne jede Ausnahme und unabhängig von jeder Absprache verboten sind Darstellungen sexuellen Missbrauchs von Kindern und Jugendlichen. Solche Inhalte führen zur sofortigen Sperrung und zur Anzeige bei den zuständigen Behörden.
Stellen Sie nur ein, was Sie einstellen dürfen. Das betrifft vor allem Bilder, Schriften, Videos, Quelltext und ganze Dokumente. Im Zweifel: nicht hochladen, sondern verlinken – und auch dann nur, wenn die Quelle das zulässt.
Gesundheitsdaten, biometrische Daten, Angaben zu Religion, Weltanschauung, politischer Meinung, Gewerkschaftszugehörigkeit, ethnischer Herkunft oder sexueller Orientierung – die besonderen Kategorien nach Art. 9 DSGVO – gehören nicht in Aufgaben, Kommentare, Notizen oder Anhänge.
Auch sonst gilt: nur so viele personenbezogene Daten wie für die Aufgabe nötig. Eine Kartennotiz ist kein Personalakt.
Passwörter, API-Schlüssel, Zertifikate und Wiederherstellungscodes gehören in einen Passwortspeicher, nicht in eine Aufgabe. Wer sie hier ablegt, gibt sie allen Mitgliedern des Boards – und macht sie Teil jeder Sicherung und jedes Exports.
Die Schnittstelle ist zum Arbeiten da. Wer sie belastet, bis andere darunter leiden, wird gebremst.
Für Adressen, die Sie in der Cloud oder in Karten hinterlegen, gelten dieselben Regeln wie für Dateien. Links auf Schadsoftware, auf rechtswidrige Inhalte oder auf Seiten, die Zugangsdaten abgreifen, sind nicht zulässig. Links öffnen sich in einem eigenen Fenster – prüfen Sie, wohin Sie Ihre Kolleginnen und Kollegen schicken.
Je nach Schwere: Hinweis, Aufforderung zur Entfernung, Sperrung einzelner Inhalte, Sperrung des Kontos, Kündigung. Bei Inhalten, die Straftatbestände erfüllen – insbesondere nach Nummer 2 – sperren wir sofort und erstatten Anzeige.
Wir durchsuchen Ihre Inhalte nicht. Wir werden tätig, wenn wir Kenntnis erlangen: durch einen Hinweis, durch eine Beschwerde oder durch eine behördliche Anfrage.
Ist Ihnen etwas aufgefallen? Schreiben Sie an hello@dcyphr.io. Nennen Sie das Board und die Karte oder Datei, um die es geht. Wir sehen uns das an und melden uns zurück.
Diese Richtlinien können sich ändern, wenn neue Fälle es nötig machen. Über inhaltliche Änderungen informieren wir mindestens 14 Tage vorher per E-Mail an die im Konto hinterlegte Adresse.